© 2010-2019  by www.westafrikaportal.de & alatif-design  Ingo Abdullatif Müller  

Home Länder Geschichte Politik Wirtschaft Wissen Kultur Reise Service


ImpressumKontaktDatenschutzSponsoren & PartnerReferenzen


Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Tumblr teilen Auf LinkedIn teilen Per E-Mail senden Drucken



Wirtschaft    Wirtschaftsnews 2019

Wirtschaftsnews Westafrika 2019



Air Burkina soll wieder privat werden

Burkina Faso kaufte seine Nationalfluglinie erst vor zwei Jahren zurück. Neue Jets und mehr Routen sollen Air Burkina nun auf eine erneute Privatisierung vorbereiten.

16 Jahre lang war Air Burkina in privater Hand, nachdem im Jahr 2001 ein Entwicklungsfond die Kontrolle über die zuvor staatliche Airline von Burkina Faso übernommen hatte. Vor zwei Jahren kaufte das Land die Fluglinie dann zurück und plante, ihr eine neue Dynamik zu verleihen. So wurde die damalige Flotte von zwei Regionaljets des Typen Embraer E170 im vergangenen Jahr gegen zwei Exemplare der etwas grösseren Embraer E195 (XT-ABV und XT-ABY) sowie eine E175 (XT-ABZ) ausgetauscht.

Mit den neuen Flugzeugen möchte Air Burkina nun die Kapazitäten in ihrem bisherigen Streckennetz ausbauen, schreibt das Portal African Aerospace. Bisher fliegt die Airline ausschliesslich regionale Ziele in Westafrika an. Dort möchte sie sich ab der zweiten Jahreshälfte 2019 weitere Destinationen suchen. Jedoch soll mit der im Kongo gelegenen Hafenstadt Pointe-Noire auch ein in Zentralafrika gelegenes Ziele erstmals dazukommen.

Staatlich, privat, staatlich und wieder privat

Langfristig möchte Burkina Faso die Airline auch wieder in private Hand übergeben, sobald sich Air Burkina ein sicheres monetäres Standbein aufgebaut hat. «Wir wollen die finanzielle Situation des Unternehmens als Ziel Nummer eins festigen und etablieren», sagt ein Manager dazu gegenüber dem Portal. Eine erneute Privatisierung werde derzeit überprüft, noch in diesem Jahr sollen erste Details dazu genannt werden. Zudem ist es geplant, dass die Airline bis zum Jahr 2023 zwischen fünf und sechs Flugzeuge besitzt.


Quelle: www.aerotelegraph.com


Voith erhält Modernisierungsauftrag für togolesisches Wasserkraftwerk Nangbeto

Der Technologiekonzern Voith hat einen umfangreichen Modernisierungsauftrag für das westafrikanische Wasserkraftwerk Nangbeto erhalten. Auftraggeber ist die Communauté Électrique du Bénin (CEB), ein staatliches Joint Venture zwischen Togo und Benin. Das Kraftwerk Nangbeto ist seit 35 Jahren an der Grenze der beiden Länder in Betrieb. Ziel der Modernisierungsarbeiten ist es, den weiteren Betrieb der Anlage für die nächsten 30 Jahre zu sichern. Voith ist bei diesem Projekt Generalunternehmer. Das Auftragsvolumen beträgt 22 Million Euro.

Zum Auftragsumfang gehören unter anderem die Überholung der Generatoren, die Kavitationsprüfung der Turbinen, der Austausch der Turbinenschaufeln sowie die Modernisierung des Kühlsystems. Darüber hinaus wird die Automatisierungs- und Kommunikationsinfrastruktur überholt. Eine Wasseraufbereitungsanlage wird zudem die umliegenden Gemeinden mit frischem Wasser versorgen. Um einen reibungslosen Betrieb für die kommenden 30 Jahre sicherzustellen, ist auch die Modernisierung der Versorgungsgebäude und der Schaltanlagen geplant. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2022 abgeschlossen sein und werden im laufenden Betrieb durchgeführt. Das heißt, es wird immer mindestens eine der beiden 32,5-Megawatt starken Maschinensätze am Netz sein.

Die Bauarbeiten vor Ort werden vollständig von lokalen Unternehmen durchgeführt, sodass während der Projektlaufzeit zusätzliche Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Zudem nutzt der Kraftwerksbetreiber CEB das Schulungsangebot von Voith, um seine Mitarbeiter auf die fachmännische Bedienung der Anlage nach der umfangreichen Modernisierung vorzubereiten.

„Nangbeto ist aktuell das einzige Kraftwerk, das Togo und Benin gleichzeitig mit erneuerbarer Energie versorgt. Wir sind stolz darauf, diese Anlage fit für die Zukunft zu machen", erklärt Heike Bergmann, Senior Vice President Sales Africa bei Voith Hydro. „Das Projekt und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern sind für uns eine gute Basis für weitere Modernisierungsprojekte in Zentral- und Westafrika. Insgesamt verfügt der afrikanische Kontinent über ein enormes, bisher nicht ausgeschöpftes Wasserkraftpotenzial. Dieses wollen wir nutzen, um die regionale Stromversorgung nachhaltig auszubauen."


Quelle: https://www.pressebox.de/inaktiv/voith-paper-holding-gmbh-co-kg






Wirtschaftsticker 2019



Franc und frei

www.sueddeutsche.de 01.08.2019


Afrikanisches Gewand made in Germany

www.dw.com 03.07.2019


Fairtrade erhöht Mindestpreis für Kakao um 20 Prozent

FinanzNachrichten.de 28.01.2019


Das neue Paradies für Piraten liegt in Westafrika

welt.de 27.01.2019