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Wirtschaft    Wirtschaftsnews 2020

Wirtschaftsnews Westafrika 2020



10.03.2020

Kakao: ICCO prognostiziert auch für 2019/20 ein Defizit

In ihrer ersten Prognose für die Bilanz am globalen Kakaomarkt in der laufenden Saison 2019/20 geht die Internationale Kakaoorganisation ICCO von einem Defizit in Höhe von 85.000 Tonnen aus. Für die letzte Saison 2018/19 erhöhte die ICCO ihre Schätzung für das Defizit von 21.000 Tonnen auf 107.000 Tonnen, da sie die Produktionszahlen für Westafrika niedriger als im letzten Quartalsbericht ansetzt, wie Commerzbank-Analystin Michaela Helbing-Kuhl im „TagesInfo Rohstoffe“ schreibt.

Die Trockenheit während wichtiger Entwicklungsphasen habe auch das Potenzial insbesondere für die anstehende Zwischenernte in Westafrika reduziert. Allerdings könnten Regenfälle in den kommenden Wochen die Lage verbessern. Für die Elfenbeinküste, das mit Abstand wichtigste Kakao produzierende Land, rechne die ICCO mit einer Ernte von 2,18 Millionen Tonnen und damit einem kleinen Zuwachs um ein Prozent gegenüber 2018/19. In Ghana solle die Serie von Produktionsrückgängen ein Ende haben und die Ernte um fast fünf Prozent auf 850.000 Tonnen steigen, heißt es weiter.

„Für die Welt insgesamt rechnet die ICCO mit einem Produktionsplus von 1,7 Prozent. Die Nachfrage solle um 1,2 Prozent zulegen, wobei die Verarbeitung in den Kakao produzierenden Ländern um fast drei Prozent steige - vor allem in Asien, aber auch in Afrika -, in den klassischen Kakao importierenden Ländern dagegen leicht rückläufig sein“, so Helbing-Kuhl.

Zurückgeführt werde das auf die gestiegenen Preise für Rohkakao, die die Margen vieler Verarbeiter drückten. Mit dem erwarteten zweiten Defizit in Folge würden die Lagerbestände auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren sinken und das Lager-Verbrauchs-Verhältnis um zwei Punkte auf 31 Prozent nachgeben. Niedriger sei es zuletzt 1983/84 gewesen, heißt es weiter.

„Mit ihrer Defizitschätzung steht die ICCO nicht allein; Ende Februar ließ sich auch der Vorsitzende der Amerikanischen Vereinigung der Kakaohändler mit der Aussage zitieren, am Markt werde durchschnittlich mit einem Defizit von 110.000 Tonnen gerechnet. Marex Spectron prognostizierte Ende Februar bis zu 50.000 Tonnen. Regen in Westafrika auf der Angebotsseite und/oder eine durch das Coronavirus gebremste Nachfrage könnten die Bilanz aber in einen Überschuss drehen“, so Helbing-Kuhl.


Quelle: https://www.godmode-trader.de/




Wirtschaftsticker 2020



18.06.2020

Bund finanziert Dürreversicherung in Westafrika

Die Bundesregierung hat fünf Ländern in Westafrika rund 19 Mio. Euro für eine Dürreversicherung zugesagt. Das Geld soll Medienberichten zufolge vor allem gegen Ernteausfälle eingesetzt werden. Der Millionenbetrag soll demnach Burkina Faso, Gambia, Mali, Mauretanien und Senegal in einer Dürrekrise helfen.

„Wir helfen Millionen Kleinbauern, durch die Krise zu kommen“, wird Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) anlässlich des Welttages gegen Wüstenbildung und Dürre in der Rheinischen Post zitiert. Mit dem Geld sollen bei Bedarf Lebensmittel für die Familien, Saatgut und Viehfutter finanziert werden können.

Bereits vor Corona sei die Ernährungslage in vielen Ländern auch wegen des Klimawandels schon kritisch gewesen. Die Staaten der Sahelzone zählen laut Zeit teilweise zu den ärmsten und trockensten Ländern der Welt. Die Corona-Pandemie habe die Not noch verstärkt, sagte Müller weiter.


Quelle: https://versicherungswirtschaft-heute.de/


12.06.2020

Kakaoanbau in Westafrika

Noch viel Kinderarbeit in der Schokolade


Quelle: https://www.tagesschau.de/



17.05.2020

Facebook möchte Afrika mit einer besseren Internet-Verbindung versorgen

Facebook möchte Afrika mit einer besseren Internet-Verbindung versorgen und startete gemeinsam mit großen Telekommunikations-Unternehmen das Projekt „2Africa“

Im Rahmen des Projekts „2Africa“ sollen 23 Länder in Afrika, dem Nahen Osten und Europa besser miteinander verbunden werden. Dazu wird nun ein 37.000 Kilometer langes Kabel rund um den afrikanischen Kontinent verlegt.

Die Kapazität soll die der heute genutzten Kabel um das dreifache übersteigen, gibt Facebook in einem Blogbeitrag an.

Ziel des Projekts sei eine engere Verbindung von Ost- und Westafrika, aber auch eine bessere Verbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer.

Neben Facebook sind am Projekt „2Africa“ einige lokale Telekommunikations-Unternehmen, aber auch China Mobile, MTN aus Südafrika, die französische Firma Orange und der britische Vodafone-Konzern beteiligt.

Es wird geschätzt, dass in Afrika zwischen 25 und 40 Prozent der Bevölkerung Internet-Zugang haben. Jeder Sechste ist in Sozialen Netzwerken aktiv. Flauen die Neuzugänge in Europa bereits ab, kann Afrika einen Zuwachs an neuen Nutzern verzeichnen.

Es geht also tatsächlich um zahlreiche neue Nutzer. Für diese sollen optimale technische Voraussetzungen geschaffen werden.


Quelle: https://www.mimikama.at/